Fußball allgemein national

  • Daumen hoch? Und trotzdem konsumierst du diesen Champions League-Irrsinn weiterhin (entnehme ich einfach mal deinen Pinwand-Postings unter der Woche).

  • Ror Wolf geboren am 29.6.1932 gestorben am 17.2.2020


    • Schriftsteller
    • Künstler
    • Fußball-Poet

    Fußball - Hörspiel:

    Cordoba Juni 13.45 Uhr Teil 1


    Cordoba Juni 13.45 Uhr Teil 2


    :thumbup:

    Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Regionalligist in die 3.Liga gelangt. (frei nach Markus 10,25)

  • man könnte meinen da ist ein Besäufnis und jeder der da ne bekloppte Idee hat darf diese dann dem Volke aufdrücken.

    frei nach dem Motto : mal sehen bei wem das fass dann überläuft.

    soviel scheiße kann sich kein normaler ausdenken und wir alle machen das mit,oder / und sind verschwörungstheoretiker.

    laut rki steigen ja die infektionszahlen wieder, kann man ja dann ab 23.05. wieder alles zurück fahren.

    warum am 23.05.?

    nur so, bin ja keen verschwörungstheoretiker8o

  • GERD MÜLLER: UNSER GRÖSSTER TORJÄGER WIRD DIENSTAG 75 JAHRE AL„Gerd schläftlangsam hinüber“

    Uschi Müller spricht über den nahenden Abschied

    [Blockierte Grafik: https://bilder.bild.de/fotos-s…w=1489,q=low,c=0.bild.jpg]Mai 2019: Gerd Müller mit seiner Uschi. Beide sind seit 1967 verheiratet, haben zusammen eine Tochter. „Manchmal sieht er noch richtig schön aus“, sagt die Frau des „Bombers“ über ihn. Gemacht hat das Foto Stefanie Wulf, seine Physiotherapeutin im PflegeheimFoto: privat

    Artikel von: RAIMUND HINKO veröffentlicht am02.11.2020 - 06:40 Uhr

    Es fällt Uschi Müller sehr schwer, über „die traurige Lage“ ihres Gerd zu sprechen. Sie denkt lieber zurück an seine sportlichen Glanztaten. Seine Tore, gegen die auch die besten Abwehrspieler dieser Welt machtlos waren.

    Tore, die dem deutschen Fußball und Bayern München erst die ganz großen Erfolge der 60er und 70er bescherten. Allein der Name Gerd Müller genügte – und den Gegnern zitterten die Knie. Niemals vorher, niemals nachher gab es einen wie ihn.

    Franz Beckenbauer, sein genialer Doppelpasspartner, mit dem er von 1964 bis 1977 ein Doppelbett teilte, sagt: „Wenn wir den Gerd nicht gehabt hätten, dann säßen wir heute noch in Holzbaracken. Dann wären wir alle ein großes Stück ärmer.“

    [Blockierte Grafik: https://bilder.bild.de/fotos-s…w=1134,q=low,c=0.bild.jpg]

    Am Dienstag wird Uschi Müller an seinem 75. Geburtstag wieder von ihrer Münchner Wohnung 25 Kilometer Richtung Süden fahren und zwei Stunden an seinem Krankenbett sitzen. Wie tagtäglich seit Januar 2015, als nach der schlimmen Nachricht von der unheilbaren Demenzkrankeit auch die Gewissheit kam, dass es ohne Rundumbetreuung nicht mehr geht.

    „Ich werde ihm die Hände massieren, ihn streicheln, ihn versuchen mit langsamen, deutlichen Worten zu unterhalten. Mit ihm Fernsehen schauen. Auch wenn er nichts mitbekommt“,

    ...sagt sie traurig.

    Dabei saß ihr Ehemann früher stundenlang auf der Couch, um Westernfilme zu sehen. Er kannte die Dialoge besser als John Wayne, Gary Cooper, Charles Bronson, die Hauptdarsteller persönlich, die im Film so schnell schossen wie er im Strafraum.

    „Er isst so gut wie nichts mehr, kann kaum mehr schlucken, liegt fast 24 Stunden im Bett, hat nur wenig wache Momente. Es ist so schön, wenn er kurz die Augen aufmacht. Er kann manchmal mit einem Wimpernschlag Ja und Nein signalisieren“,

    ...erzählt Uschi Müller. Die tüchtigen Pfleger und Pflegerinnen im Heim sind in solchen Momenten begeistert. Im nächsten Moment findet diese tapfere, starke Frau liebevolle Worte:

    „Er ist immer ein Kämpfer gewesen, war immer tapfer, sein ganzes Leben lang. Das ist er auch jetzt. Der Gerd schläft seinem Ende entgegen. Er hat die Augen geschlossen, döst vor sich hin, macht den Mund nur noch selten auf, kriegt pürierte Nahrung. Er ist ruhig und friedlich, muss, glaube ich, auch nicht leiden. Er schläft langsam hinüber.“

    Und: „Ich hoffe, dass er nicht nachdenken kann über sein Schicksal, über eine Krankheit, die dem Menschen die letzte Würde raubt.“

    Man würde sie am liebsten in den Arm nehmen, wenn sie so spricht. Schnell jedoch leben in Uschi Müller die anderen, die heldenhaften Zeiten von Gerd Müller auf.

    Die 365 unerreichten Tore in 427 Bundesligaspielen. Die noch grandioseren 68 Volltreffer in 62 Länderspielen.

    Sie freut sich über Aussagen von den alten Kollegen wie Beckenbauer, Netzer und anderen, die übereinstimmend erklären: Früher klebten immer zwei Bewacher am Gerd. Die heutige Raumdeckung wäre ihm sehr entgegengekommen. Wenn der Gerd so trainiert hätte, wie heute trainiert wird (Müller war das Training immer zuwider; d. Red.), hätte er noch viel mehr Tore gemacht...

    Tore aus der Drehung, wie das 2:1-Siegtor 1974 im WM-Finale gegen Holland, auch hechtend, notfalls krabbelnd. Abstauber haben es manche verächtlich genannt. [Blockierte Grafik: https://bilder.bild.de/fotos-s…w=1489,q=low,c=0.bild.jpg]Der Bomber feiert den WM-Titel! Müller mit Bundestrainer Schön (vorne l.)Foto: picture-alliance / dpa

    Das bringt Uschi Müller auf die Palme:

    „Es waren viele spektakuläre Tore. Natürlich auch Abstauber, weil er vorausdachte, richtig stand. Der Gerd sagte immer: ,Tor ist Tor.’ Er hat sich nicht mal an den Tritten gestört. ‚Er sagte, ich habe nichts dagegen, wenn mir einer auf die Socken haut. Nur wenn mich einer am Trikot packt, dann könnte ich ihn umbringen.‘“

    Am liebsten spricht Uschi Müller über den Charakter ihres Gerd.

    „Er war sich seiner großen Erfolge niemals bewusst, es hat ihm einfach Spaß gemacht. Er hat nie gedacht, ich bin der Allergrößte. Er war immer ein bescheidener, zurückhaltender, zurückgezogener Mensch. Immer freundlich, einer der letzten Gut-Menschen, die es gibt.“

    Vor einem Jahr war Gerd Müller noch ein wenig ansprechbar, freute sich, wenn Uschi kam, schrie laut „Aua“, wenn ihm Paul Breitner, sein Partner bei Bayern und in der WM-Mannschaft von 1974, ins Bein zwickte. Oder sagte zu seiner Therapeutin, wenn die ihm etwas laut erklärte: „Schrei mich nicht so an.“ [Blockierte Grafik: https://bilder.bild.de/fotos-s…w=1134,q=low,c=0.bild.jpg]März 1979: Müller (v.r.) mit seiner Uschi und BILD-Autor Hinko vor dem New Yorker Nachtclub „Studio 54“. Bis zu seinem Karriereende spielte er in den USAFoto: Privat

    Täglich fuhr ihn Uschi im Rollstuhl in seine geliebte Eisdiele.

    „Dort könnten wir heute noch zusammensitzen und Eis schlecken, wenn dieses Corona nicht gekommen wäre“,

    ...erzählt sie. Das ausgezeichnete Heim musste den staatlichen Anordnungen folgen, Uschi hatte drei Monate lang Besuchsverbot.

    „Und ich konnte es dem Gerd nicht erklären.“

    Er bekam vor lauter seelischem Schmerz Krämpfe, legte sich ins Bett, schloss damit das letzte Kapitel seines Lebens ab.

    Seitdem liegt er als Palliativpatient in der Intensivstation. Weil er als Sterbekandidat gilt, durfte ihn Uschi wieder besuchen. Und für 20 Minuten eine zweite Person, wie Tochter Nicole, wohnhaft in Bayreuth. Oder zuletzt Paul Breitner.

    Müller wiegt noch 60 Kilogramm (früher 77 bei 1,76 m; d. Red.). Seine einst so weltberühmt kräftigen Oberschenkel sind dünn wie Arme.

    Seinen größten Sieg kann Müller niemand nehmen. Es geht nicht um Fußball, sondern den Alkohol, den er besiegte.


    Uschi Müller: „Natürlich war er ein schwerer Alkoholiker. Niemand jedoch hat darüber geschrieben, dass der Gerd einer der ganz, ganz wenigen ist, die nie mehr rückfällig wurden. Er sagte: ‚Ich weiß, dass ich nichts mehr trinken darf. Ich will nicht mal mehr drüber reden.‘ Er freute sich, wenn wir Gäste hatten. Dann war er gesellig, witzig, schlagfertig, hat die Flaschen aufgemacht. Und keinen Schluck getrunken. Mir hat er am Abend ein Glas Wein mit Wasser und Eiswürfeln gebracht. Ohne in Versuchung zu geraten. Wenn es Nein war, dann war es Nein. Sein ganzes Leben lang war er ein guter, tapferer Mensch.“

    Deshalb lebt sie geduldig an seiner Seite.

    „Ich habe schöne, wertvolle Jahre verloren. Ich mache es für den Gerd. Weil er so gut war. Lustig und humorvoll. Und so viel für mich getan hat. Es ist mir ein Bedürfnis, ihn zu begleiten. Dennoch kenne ich ihn auch nach 53 Jahren immer noch nicht. Was er mit sich ausgemacht hat, das blieb auch bei ihm. Er ließ sich nicht in seine Seele schauen. Da wusste auch ich nichts von ihm.“

    Da geht es ihr wie seinen Gegnern auf dem Spielfeld. Die wussten auch nichts von ihm. Fielen immer wieder auf seine Tricks rein. Und wenn sie ihn noch so genau studiert hatten.

    PS: Gerd Müller hätte seinen 75. Geburtstag auch in gesundem Zustand kaum gefeiert. „Er hätte gesagt: ‚Ob 75, 72 oder 78, das ist mir so was von egal‘“, sagt Uschi Müller. „Es hätte ihn jedoch mit großem Stolz erfüllt, wenn so oft sein Name fällt, wenn es um Tore geht.“

    Der Name eines guten Stürmers steht auf der Anzeigetafel.


  • Musst du dir erstmal reinziehen, sky-Kommentatorin Esther S. spricht mit Mundschutz in ein plastiküberzogenes Mikrophon in einem menschenleeren Stadion...bin gespannt, ob die Spieler in Raumanzügen einlaufen werden.... dümmer gehts tatsächlich nimmer.


  • Musst du dir erstmal reinziehen, sky-Kommentatorin Esther S. spricht mit Mundschutz in ein plastiküberzogenes Mikrophon in einem menschenleeren Stadion...bin gespannt, ob die Spieler in Raumanzügen einlaufen werden.... dümmer gehts tatsächlich nimmer.

    Geistiger Durchfall kennt keine Gtrenzen mehr. Wer den Artikel gelesen hat,weiß, wie das zu werten ist.


    https://www.lr-online.de/lausi…uschung-vor-52892280.html

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